Avesta

Yasna 28.1, Teil des Ahunavaiti Gatha in avestischer Schrift
Titelblatt einer Ausgabe des Zend-Avestas

Das Avesta oder Awesta (mittelpersisch transliteriert: ’P(Y)ST’K, transkribiert: abestāg) ist die heilige Schrift bzw. Schriftensammlung der zoroastrischen Religion. Es handelt sich bei dem avestischen Kanon um eine Sammlung verschiedener Texte unterschiedlicher sprachlicher und stilistischer Art, die demgemäß unterschiedlichen Zeitperioden und Orten zugeordnet werden können. Die schriftliche Aufzeichnung der Texte erfolgte etwa ab dem 5. Jahrhundert n. Chr. Erhaltene handschriftliche Quellen sind erst ab dem 13. Jahrhundert n. Chr. vorhanden.

Forschungsgeschichte

Obwohl Teile des Avesta als älteste und wichtigste Religionsüberlieferung der Menschheit gelten, wurde es der europäischen Wissenschaft erst durch Abraham Anquetil-Duperrons zugänglich gemacht. Er reiste 1755 nach Ostindien, um von den Parsenpriestern ein Exemplar des Avesta zu erlangen. Nach sieben Jahren in Indien brachte er nicht nur das Avesta, sondern auch eine vollständige persische Übersetzung mit, die ihm ein Parsenpriester diktiert hatte. Hiervon gab er 1771 eine französische Übersetzung heraus, die jedoch insbesondere englische Gelehrte stark an der Echtheit und dem Alter des Originals zweifeln ließ.

Erst durch die Schrift des dänischen Sprachforschers Rasmus Christian Rask Über das Alter und die Echtheit der Zendsprache (1826) wurden diese Zweifel vermittels einer näheren Untersuchung der Sprache des Originals selbst beseitigt. Seitdem hat die Erforschung des Avesta hinsichtlich Sprache und Inhalt rasche Fortschritte gemacht.

Etymologie

Eine eindeutige Etymologie und Bedeutung des Begriffs hat sich bis heute nicht etabliert. Die Hypothese von Christian Bartholomae aus dem Jahr 1905 scheint immer noch die überzeugendste zu sein: Man solle abestǎg lesen und dieses Wort sei wiederum vom altpersischen upastǎvaka- (Lobgesang) abzuleiten. Die Sammlung der Texte ist in avestischer Sprache und in avestischer Schrift abgefasst. Sie ist die einzige überlieferte Quelle für diese Sprache.[1]

Der Begriff Zend (oder Zand) bezieht sich auf die mittelpersischen Kommentare und Übersetzungen, die die Priester wegen der verlorengegangenen Kenntnisse der alten Sprache des Avesta erstellt hatten. Zendavesta bezeichnet somit die Auslegung des Avesta.

Datierung

Die avestischen Texte werden sprach- und religionsgeschichtlich in einen kurzen altavestischen Teil und das längere Jungavesta unterteilt. Zum altavestischen Teil werden die Gathas, der Yasna Haptanhaiti, einige altavestische Fragmente und drei Sakralformeln gezählt. Die sprachgeschichtliche Zweiteilung des Avesta geht auf Friedrich Spiegel und Martin Haug zurück. Die beiden Teile beziehen sich auf das relative Alter der avestischen Texte und unterscheiden sich durch linguistische Merkmale. Man schätzt, dass zwischen den beiden Teilen eine Zeitspanne von zwei bis fünf Jahrhunderten liegt.[2]

Das Jungavesta ist weder an einem Ort noch zu einer Zeit entstanden. Zum Teil können die einzelnen Texte nicht datiert werden. Die ältesten Texte stammen vermutlich aus vorachämenidischer Zeit, irgendwann zwischen dem 9./8. Jahrhundert v. Chr. und dem 6. Jahrhundert v. Chr. Möglicherweise waren die Komposition und Redaktion in spätachämenidischer Zeit noch nicht abgeschlossen und einzelne Texte sind sogar später hinzugekommen.[3]

Abschriften

Die schriftliche Aufzeichnung erfolgte im Sassanidenreich etwa ab dem 5. Jahrhundert n. Chr. in einer eigenen Schrift. Die Vermutungen reichen vom 4.[4] über das 6.[5] bis zum 7.[6] Jahrhundert n. Chr. Man ist sich aber einig, dass die Entwicklung der avestischen Schrift zur Zeit der Sassaniden stattgefunden hat. Die Datierung dieses von Karl Hoffmann bezeichneten „sǎsǎnidischen Archetyps“ ist gleichzeitig das Datum der bisher in mündlichen Überlieferungen schriftlichen Fixierung des Avesta. Die Schrift basiert auf der Pahlavi-Buchschrift, die ihrerseits auf der aramäischen Schrift beruht. Um die Rezitation der bisher mündlichen Überlieferung möglichst genau wiedergeben zu können, enthält die avestische Schrift 53 Buchstaben mit 16 Vokalen.[7]

Es ist nur ein Teil der ursprünglichen Texte erhalten geblieben. Sie stammen von den parsischen Gemeinden aus dem Iran und Indien.[8] Erhaltene handschriftliche Quellen sind erst ab dem 13. Jahrhundert n. Chr. vorhanden.[9] Die älteste Handschrift eines avestischen Texts wird heute in der Dänischen Königlichen Bibliothek aufbewahrt und stammt vermutlich aus dem Jahre 1288 n. Chr.[10] Eine weitere bekannte Handschrift ist das kurze „Ashem-Vohu-Manuskript“. Es wurde 1907 durch Aurel Stein in Dunhuang erworben und wird in der British Library aufbewahrt.[11] Das Gebet stammt aus dem 9. Jahrhundert n. Chr. und enthält den fragmentarischen mitteliranischen, sogdischen Text Ashem Vohu („Das Recht ist das beste Gut“).[12] Weitere Manuskripte befinden sich in verschiedensten Bibliotheken in Asien und Europa.[13]

Das heute vorhandene Avesta unterscheidet sich stark vom sasanidischen, welches aus 21 Büchern, die in drei Abschnitte (den gathischen Gāhānīg, den Rituale enthaltenden Hāda-mānsarīg und den Rechtssachen behandelnden Dādīg) geteilt waren, bestand.[14] Zwischen den frühesten erhaltenen schriftlichen Quellen und den vermuteten Lebensjahren von Zarathustra liegen ungefähr 2000 Jahre. Die schmale Basis der Handschriftenüberlieferung stellt die Forschung vor enorme Probleme, da zum Beispiel die Gathas redaktionell gezielt verändert wurden und in wesentlich korrupterer Form vorliegen als die älteren vedischen Texte.[15]

Geschichte

Bei der Geschichte des Avesta muss man zwischen der Geschichte, die in mehreren Pahlavi-Texten überliefert ist, und den Ergebnissen der modernen Wissenschaften unterscheiden.

Die Sicht der religiösen Tradition

Verschiedene Pahlevi-Texte erzählen, dass 21 Bücher des Avesta, die von Ahuramazda erschaffen worden waren, von Zarathustra zum König Vistaspa gebracht wurden. Dieser, oder nach anderen Quellen Dǎrǎ Dǎrǎyǎn, ließ zwei Kopien anfertigen. Bei den Eroberungszügen von Alexander dem Großen wurde das Avesta zerstört oder von den Griechen, die Teile davon in ihre eigene Sprache übersetzten, zerstreut. Der erste Versuch, das Avesta wiederherzustellen, geschah unter den Arsakiden. Unter den Sassaniden wurde die Wiederherstellung in vier Schritten weitergeführt. Im frühen 3. Jahrhundert n. Chr. erfolgte im Auftrag des ersten Sassaniden Ardaschir I. unter der Leitung des Hohepriesters Tansar eine erneute Zusammenstellung und Redaktion und eine weitere unter Schapur I. und dem Mobedan-Mobed Kartir. Ein Teil des heutigen Textes, hierbei insbesondere das Khordeh Avesta, wird dem Mobedan-Mobed Azarpad Mehrespandan (einem Priester) zugeschrieben. Eine Revision wurde unter Chosrau I. vorgenommen.[16]

Das Buch Ardaviraf-Namak, ein mittelpersisches Werk aus dem 3./4. Jahrhundert n. Chr., berichtet über eine Niederschrift des Avesta, die in achämenidischen Archiven aufbewahrt und durch „Alexander den Römer“ verbrannt wurde. Gemäß dem Denkard, einem späteren mittelpersischen Werk aus dem 8./9. Jahrhundert,[17] veranlasste der iranische Großkönig Valakhs, der meist mit dem parthischen Herrscher Vologaeses I. identifiziert wird, dann die erneute Sammlung und Zusammenstellung der Texte des Avesta.

Stand in den modernen Wissenschaften

Die avestischen Texte können nicht genau datiert werden und ebenfalls existieren keine geographischen Hinweise über die Herkunft der Sprache. Man weiß aber, dass die Texte, die den Kanon formieren, nicht zur gleichen Zeit entstanden sind. In den letzten Jahren hat sich ein Konsens eingestellt, der die Gathas auf ungefähr 1000 v. Chr. datiert. Die Zusammenstellung von einigen Texten des neueren Avesta fällt mehr oder weniger in die Zeit der persischen Monumente. Während der Herrschaft der Achämeniden wurden sie nach heutigen Erkenntnissen nicht niedergeschrieben. Mit der Einführung der altpersischen Schrift wäre es möglich gewesen, eine Niederschrift des Avesta vorzunehmen, aber es gibt keine Hinweise, dass die Achämeniden dies taten. Die Überlieferung, dass bei der griechischen Eroberung avestische Texte zerstört oder zerstreut wurden, gilt als überholt. Eine Niederschrift durch die Arsakiden wird nicht als unmöglich, aber für die Forschung als unwichtig angesehen, da es keine sprachwissenschaftlichen Auswirkungen auf die überlieferten Handschriften gezeigt habe.[18]

Das Avesta wurde über Jahrhunderte in mündlicher Form übertragen. Die mündliche Überlieferung folgte der religiösen indoiranischen Tradition mit dem Vorrang einer präzisen und sorgfältigen mündlichen Textüberlieferung. Das machte das Auswendiglernen der heiligen Texte zu einem wesentlichen Element des Kultes. „Es ist klar, dass die Schreiber der Pahlavi-Bücher unsere Unkenntnis über die Vorgeschichte des Avesta teilten. Wir können jedoch zugeben, dass diese die Erinnerung (wenn auch in legendärer Form) an einen wirklichen Bruch in der religiösen Tradition oder an ihre Aufspaltung in Sekten, die sich als Folge des Fehlens einer vereinigenden politischen Macht nach der griechischen Eroberung gebildet hatten, bewahrt haben.“[19]

Ohne Zweifel stammt das schriftliche Avesta von einer Übereinkunft, die in der Zeit der Sassaniden, wahrscheinlich während der Herrschaft von Sapur II., zusammengestellt und niedergeschrieben wurde. Die Niederschrift weist auf eine religiöse Wiederbelebung und die Etablierung einer strengen Orthodoxie hin, die eng mit der politischen Macht verbunden war. Sie könnte eine Reaktion auf die Konkurrenz anderer Religionen wie dem Buddhismus, das Christentum und dem Manichäismus gewesen sein.[20]

Es gibt wenige Anhaltspunkte über das Avesta zwischen dem Untergang des Sassanidenreichs und den erhaltenen Handschriften. Die muslimische Eroberung und die Zerstreuung der religiösen Gemeinschaften hatten zu einer Schwäche der Traditionen und einem Niedergang der Vortragsweise geführt, die wiederum der schriftlichen Übertragung des Avesta Schaden zugefügt haben. So führen die erhaltenen Manuskripte auf einen gemeinsamen sassanidischen Archetyp zurück. Karl Hoffmann hat diesen auf das 9./10. Jahrhundert n. Chr. datiert. Der sassanidische Archetyp kann zweifelsfrei für den Yasna, die Yaschts und den Vendidâd nachgewiesen werden.[21]

Da das Avestische schon im Sassanidenreich und somit vor der islamischen Eroberung Persiens weitgehend unverständlich gewesen sein muss, bildete sich die Zend-Literatur zur Kommentierung und Übersetzung der avestischen Texte in die mittelpersische Sprache. Diese einst reichhaltige Literatur ist heute zu einem großen Teil nicht mehr erhalten. Während die mittelpersische Schrift zur lautlichen Wiedergabe sehr uneindeutig war, wurde wahrscheinlich in dieser Epoche, d. h. zwischen dem dritten und dem siebten Jahrhundert n. Chr., zur eindeutigen Wiedergabe der bereits toten Sprache des Avesta die avestische Schrift entwickelt, die bis heute verwendet wird.

Es gibt einige wissenschaftliche Literatur über die Figur des Vistaspa, der im Avesta und in den Pahlavi-Texten aufgeführt ist. Der Name wird bereits in den Gathas aufgeführt. Dort ist er ein Mitglied der Familie oder dem Klan der Spitǎma und gehört zum engsten Kreis der Gatha-Gruppe.[22] In den Gathas fehlen Hinweise auf politische Funktionen des Vistaspa, so dass angenommen wird, dass er eine religiöse Figur gewesen sei. Erst in den jüngeren avestischen Texten entwickeln sich Zarathustra und Vistaspa zu einem Religionsstifter und seinem königlichen Gönner.[23]

Teile des Avesta

Ausgehend von den Pahlavi-Kommentaren vermutet man, dass heute etwa ein Viertel des sassanidische Archetyps des Avesta überliefert ist. Das Denkard beschreibt die sassanidische Sammlung des Avesta, das aus drei Büchern mit je sieben Kapiteln bestanden hat. Das ist wahrscheinlich keine verlässliche Information, da die Aufstellung des Denkard auf den mittelpersischen Übersetzungen des Avesta beruht, die ihm zur Verfügung standen, und es Texte aus späterer Zeit integriert hat.[24]

Der Yasna

Der Yasna („Anbetung“, „Opfer“) zerfällt in 72 Kapitel (hâds). Es ist der wichtigste Teil des Avesta und enthält die Gathas („Gesänge“) in Versen (Yasna 28–34. 43–46, 47–50, 51 und 53) und den Yasna Haptanhaiti in Prosa (Yasna 35–41).[25]

Die frühesten Kapitel des Yasna und die späteren sind erst von Geistlichen erstellt worden, die den Gläubigen zunächst auf das Gebet einstimmen und schließlich zu den wahren Gesängen des Propheten führen. Die Gathas oder Gesänge stellen das Fundament für die spätere Dogmatik und Moral in den restlichen, später erstellten Teilen des Avesta.

Der Visparad

Der Visparad (von avestischen vîspe ratauuvo „Gebet an“) enthält 24 Abschnitte (Kardas). Es enthält Gebete ähnlicher Natur wie jene im jüngeren Teil des Yasnas und ergänzt es.[26]

Das Khordeh Avesta

Das Khordeh Avesta („Kleines Avesta“) enthält Gebete, die die Gläubigen rezitieren. Der Name ist in der Pahlavi Literatur nicht erwähnt und die Angabe seines Alters ist schwierig. Es gibt fünf einleitende Kapitel, die aus dem Yasna stammen, fünf Niyâyišns („Lobpreisungen“), vier Afringâns („Segnungen“), fünf Gâhs („Tägliche Momente“), die an die genii gerichtet sind, die dem „Morgen“, dem „Mittag“, dem „Nachmittag“ und der „Nacht“ vorstehen.[27]

Der Sǐrǒza

Der Sǐrǒza, die 30 Tage, zählt die Gottheiten auf, die für die 30 Tage eines Monats stehen. Er existiert in zwei Ausführungen: der kleine und der große Sǐrǒza. Der kleine Sǐrǒza zählt die Namen der Gottheiten und ihre Epitheta auf, während der große Sǐrǒza noch den Zusatz „wir opfern“ hat.[28]

Die Yaschts

Die Yaschts sind Hymnen, die an die wichtigsten Gottheiten gerichtet sind. Es gibt 21 Yaschts, von denen einige Informationen über die Wurzeln des Mazdaismus und seine Doktrin der Zeit seiner frühen Entwicklung enthalten. Sie scheinen alle in Prosa geschrieben zu sein, aber sie dürften ursprünglich aus achtsilbigen Versen bestanden haben. Yascht 5 mit 132 Versen enthält die Hymne an Anahita, Yascht 8 mit 62 Versen die Hymne an Tištriia, den Stern, Yascht 9 mit 33 Versen die Hymne an Druuǎspǎ, die Gottheit, die die Gesundheit der Pferde sicherstellt, und Yascht 10 mit 145 Versen ist an Mithra gerichtet. Weitere Hymnen zählen noch andere Gottheiten auf.[29]

Der Vendidâd

Der Vendidâd oder Vidêvdâd (auch Videvdad geschrieben; avestisch: vî-daêvô-dâta, „gegen die Dēvs gegeben“ bzw. „das widerdämonische Gesetz“[30] oder „Gesetz gegen die Dēvs“; von Dēv: „Dämon“) enthält in seinen 22 „Fargards“ Fragmente sehr verschiedenartigen Inhalts, die nur bezüglich der überall durchgehenden Einkleidung in Dialoge zwischen Ormuzd – z. T. auch Ormudz geschrieben – oder Ahura Mazda und seinem Propheten Zoroaster miteinander übereinstimmen. Der erste Fargard enthält die zoroastrische Schöpfungssage, der zweite die Sage von Yima und dem goldenen Zeitalter, die folgenden größtenteils Vorschriften über Bußen und Sühnen, durch die man die Folgen der verschiedenen Sünden oder Verunreinigungen, die man auf sich geladen hat, abwehren könne.

Der Begriff Dēv (Pahlavi-Sprache, avestisch: Daêva, neupersisch: Div) bezeichnete ursprünglich alte iranische Gottheiten, die auch in der indischen Götterwelt eine, wenn auch in der Bewertung sehr unterschiedliche Entsprechung fanden. Bereits in den ältesten Abschnitten der Gathas finden „Dêvs“ als „falsche Götter“[31] Erwähnung. Im Verlauf der weiteren iranischen Geschichte ist eine weitere Sinnverschiebung hin zu mit übermenschlichen Kräften ausgestatteten Personifizierungen des Bösen festzustellen, die meist als „Dämonen“ wiedergegeben werden.

Die Fragmente

Zusätzlich zu den Texten sind mehr als 20 Gruppen von Fragmenten überliefert.[32]

Vollständige Textausgabe

  • Fritz Wolff: Avesta. Die heiligen Bücher der Parsen. Übersetzt auf der Grundlage von Christian Bartholomaes Altiranischem Wörterbuch. K. J. Trübner, Straßburg 1910 (verschiedene Neuauflagen).

Literatur

  • Fr. A. Cannizzaro: Il Vendidad. Messina 1916; Neuausgabe Mailand 1990.
  • Carlo G. Cereti: Letteratura Pahlavi. Mailand 2000.
  • Carlo G. Cereti: Die iranischen Sprachen. In: Wilfried Seipel (Hrsg.): 7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran. Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, S. 31–37, hier: S. 32 f. und 36.
  • Ulrich Hannemann (Hrsg.): Zarathustra. Fünf Texte des Zend-Avesta: Bun-Dehesch, Vendidad, Izeschne, Vispered, Si-Ruze. Anthea Verlag, Berlin 2022, ISBN 978-3-89998-389-0.
  • Ulrich Hannemann (Hrsg.): Das Zend-Avesta. Weißensee-Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-89998-199-5.
  • Paul Horn: Geschichte der persischen Litteratur (= Die Litteraturen des Ostens in Einzeldarstellungen. Band VI.1). C. F. Amelang, Leipzig 1901, S. 1–33.
  • Helmut Humbach: The Gâthâs of Zarathustra and the Other Old Avestan Texts. 2 Bände. Heidelberg 1991.
  • Jean Kellens, Éric Pirart: Les textes vieil-avestiques. 3 Bände. Wiesbaden 1988, 1990 und 1991, ISBN 978-3882264289, ISBN 978-3882264630 und ISBN 978-3882265163.
  • Günter Lanczkowski: Iranische Religionen. In: Theologische Realenzyklopädie. Band 16, S. 247–258.
  • Hermann Lommel: Die Religion Zarathustras nach dem Awesta dargestellt. Tübingen 1930; Neudruck Olms, Hildesheim 1971, ISBN 3-487-04119-7.
  • Antonio Panaino: Avesta. In: Hans Dieter Betz et al. (Hrsg.): Religion in Geschichte und Gegenwart. Band 1. Tübingen 1998, Sp. 1024–1026 (mit weiterführender Literatur).
  • Hashem-e Razi: Encyclopaedia of Ancient Iran. Sokhan, Teheran 2002.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Jean Kellens: Avesta. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopædia Iranica. 17. August 2011 (englisch, iranicaonline.org [abgerufen am 14. Oktober 2022] inkl. Literaturangaben).
  2. Michael Stausberg: Die Religion Zarathushtras. Geschichte, Gegenwart, Rituale. Band 1, Stuttgart 2002, S. 83–85.
  3. Michael Stausberg: Die Religion Zarathushtras. Geschichte, Gegenwart, Rituale. Band 1, Stuttgart 2002, S. 107–108.
  4. Karl Hoffmann, Johanna Narten: Der Sasanidische Archetypus: Untersuchungen zu Schreibung und Lautgestalt des Avestischen. Reichert, Wiesbaden 1989, ISBN 3-88226-470-5.
  5. Walter Bruno Henning: Mitteliranisch. In: Bertold Spuler (Hrsg.): Handbuch der Orientalistik. Erste Abteilung, Band 4., Iranistik, Erster Abschnitt: Linguistik. Köln 1958, S. 20–130, hier: S. 52.
  6. Jean Kellens: Considérations sur l’histoire de l’Avesta. In: Journal Asiatique. Band 286, 1998, Nr. 2, S. 451–519, hier: S. 488.
  7. Michael Stausberg: Die Religion Zarathushtras. Band I, Kohlhammer, Stuttgart 2002, S. 78–80.
  8. Jean Kellens: Avesta. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopædia Iranica. 17. August 2011 (englisch, iranicaonline.org [abgerufen am 14. Oktober 2022] inkl. Literaturangaben).
  9. Antonio Panaino: Religionen im antiken Iran. In: Wilfried Seipel (Hrsg.): 7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran. Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, S. 22–29, hier: S. 29; und Carlo G. Cereti: Die iranischen Sprachen. Ebenda, S. 31–37, hier: S. 32 f.
  10. Michael Stausberg: Die Religion Zarathushtras. Band I, Kohlhammer, Stuttgart 2002, S. 76.
  11. The Ashem Vohu, a Zoroastrian prayer. Abgerufen am 9. Oktober 2022.; vgl. auch Nicholas Sims-Williams: The Sogdian Fragments of the British Library. In: Indo-Iranian Journal. Band 18, 1976, S. 43–82.
  12. Carlo G. Cereti: Die iranischen Sprachen. 2001, S. 36.
  13. Siehe dazu Liste Avestischer Manuskripte der Freien Universität Berlin. Abgerufen am 9. Oktober 2022.
  14. Carlo G. Cereti: Die iranischen Sprachen. 2001, S. 33.
  15. Michael Stausberg: Die Religion Zarathushtras. Band I, Kohlhammer, Stuttgart 2002, S. 76.
  16. Jean Kellens: Avesta. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopædia Iranica. 17. August 2011 (englisch, iranicaonline.org [abgerufen am 14. Oktober 2022] inkl. Literaturangaben).
  17. Vgl. auch Harold Bailey: Zoroastrian Problems in the Ninth-Century Books. Oxford 1943; Neuauflage mit neuer Einleitung: Oxford 1971.
  18. Jean Kellens: Avesta. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopædia Iranica. 17. August 2011 (englisch, iranicaonline.org [abgerufen am 14. Oktober 2022] inkl. Literaturangaben).
  19. Übersetzung aus dem Englischen. Jean Kellens: Avesta. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopædia Iranica. 17. August 2011 (englisch, iranicaonline.org [abgerufen am 14. Oktober 2022] inkl. Literaturangaben).
  20. Jean Kellens: Avesta. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopædia Iranica. 17. August 2011 (englisch, iranicaonline.org [abgerufen am 14. Oktober 2022] inkl. Literaturangaben).
  21. Jean Kellens: Avesta. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopædia Iranica. 17. August 2011 (englisch, iranicaonline.org [abgerufen am 14. Oktober 2022] inkl. Literaturangaben).
  22. Unter der Gatha-Gruppe wird die soziale Einheit verstanden, aus deren Perspektive die Gatha verfasst sind. Michael Stausberg: Die Religion Zarathushtras. Geschichte, Gegenwart, Rituale. Band 1, Stuttgart 2002, S. 24.
  23. Michael Stausberg: Die Religion Zarathushtras. Geschichte, Gegenwart, Rituale. Band 1, Stuttgart 2002, S. 50–51.
  24. Jean Kellens: Avesta. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopædia Iranica. 17. August 2011 (englisch, iranicaonline.org [abgerufen am 14. Oktober 2022] inkl. Literaturangaben).
  25. Jean Kellens: Avesta. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopædia Iranica. 17. August 2011 (englisch, iranicaonline.org [abgerufen am 14. Oktober 2022] inkl. Literaturangaben).
  26. Jean Kellens: Avesta. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopædia Iranica. 17. August 2011 (englisch, iranicaonline.org [abgerufen am 14. Oktober 2022] inkl. Literaturangaben).
  27. Jean Kellens: Avesta. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopædia Iranica. 17. August 2011 (englisch, iranicaonline.org [abgerufen am 14. Oktober 2022] inkl. Literaturangaben).
  28. Jean Kellens: Avesta. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopædia Iranica. 17. August 2011 (englisch, iranicaonline.org [abgerufen am 14. Oktober 2022] inkl. Literaturangaben).
  29. Jean Kellens: Avesta. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopædia Iranica. 17. August 2011 (englisch, iranicaonline.org [abgerufen am 14. Oktober 2022] inkl. Literaturangaben).
  30. Antonio Panaino: Religionen im antiken Iran. In: Wilfried Seipel (Hrsg.): 7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran. Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, S. 22–29, hier: S. 26.
  31. Vgl. auch Antonio Panaino: Religionen im antiken Iran. In: Wilfried Seipel (Hrsg.): 7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran. Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, S. 22–29, hier: S. 26.
  32. Jean Kellens: Avesta. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopædia Iranica. 17. August 2011 (englisch, iranicaonline.org [abgerufen am 14. Oktober 2022] inkl. Literaturangaben).