Sommerlochfestival

Logo 2001 – 2015
Logo ab 2016

Das Sommerlochfestival | CSD Braunschweig ist ein zweiwöchiges Rahmenprogramm, das den Demonstrationszug zum Christopher Street Day in Braunschweig einschließt. Das Festival findet seit 1996 statt, der Demonstrationszug seit 1999.

Heute

Das Sommerlochfestival | CSD Braunschweig umfasst heute ein zweiwöchiges Rahmenprogramm aus vielfältigen politischen, informativen und kulturellen Veranstaltungen in und um Braunschweig, eine Demonstration (CSD Parade) durch Braunschweigs Innenstadt und die zweitägige Kundgebung im Herzen der Stadt sowie eine offizielle Sommerlochfestival-Abschlussparty PrideNight. Der Termin liegt an einem Wochenende Anfang August.

Die Ziele der Veranstaltung sind nach Aussage der Veranstalter, „die Integration lesbischer, schwuler, bisexueller, transgender und transsexueller Mitbürger in der Region zu stärken, gegen Diskriminierung und für die gesellschaftliche und politische Gleichstellung sowie Akzeptanz vielfältiger Lebensweisen zu demonstrieren und les.bi.trans.schwuler Kultur und Kunst einen Raum zu geben.“

Sowohl das Rahmenprogramm als auch die Demonstration werden von einem ehrenamtlichen Team organisiert und gestaltet, wobei die Rahmenprogramm-Veranstaltungen zum Großteil von Personen und Gruppen außerhalb des koordinierenden Sommerlochfestival-Teams verantwortet werden.

Die Finanzierung des Bühnenprogramms samt Infrastruktur wird hauptsächlich durch Sponsoren sowie aus Einnahmen von Anzeigen und der Abschlussparty sichergestellt. Auch größere Kulturveranstaltungen, wie Kleinkunstabende oder Konzerte, werden aus diesen Mitteln subventioniert.

Geschichte

Erstmals 1996 als eintägiges Straßenfest am Rande der Innenstadt auf dem Platz „An der Martinikirche“ ausgerichtet, wuchs das Festival im Laufe der Jahre: 1999 startete der erste CSD-Demonstrationszug durch Braunschweigs Innenstadt, 2003 demonstrierten Lesben, Schwule, bisexuelle und Trans* (LGBT) Menschen erstmals zweitägig in der Stadt, auf dem Burgplatz und seit 2004 begleitet das Festival ein zweiwöchiges Rahmenprogramm. 2013 fand das Sommerlochfestival CSD Braunschweig erstmals auf dem Schlossplatz statt. 2016 gab es ein neugestaltetes Logo.

Besucherzahlen

Jahr Demonstration/CSD Parade Kundgebung
2005 1.700 Teilnehmer 12.500 Besucher
2006 2.100 Teilnehmer 11.000 Besucher
2007 1.900 Teilnehmer 10.000 Besucher
2008 2.000 Teilnehmer 19.000 Besucher
2009 2.000 Teilnehmer 20.000 Besucher

Schirmherren und Stargäste

Jahr Schirmherr Stars auf der Bühne
2001 Brigitte Litfin (ehemalige Vizepräsidentin Niedersächsischen Landtags)
2002 Anja Hesse (Fachbereichsleiterin Kultur der Stadt Braunschweig) Marc Almond
2003 Horst-Udo Ahlers (ehemaliger Polizeipräsident von Braunschweig) Samantha Fox
2004 Sigmar Gabriel (ehemaliger Ministerpräsident Niedersachsens) Olivia Jones
2005 Carola Reimann (MdB) Right Said Fred
2006 Jürgen Trittin (MdB) Lilo Wanders
2007 Philipp Rösler (MdL) Patrick Nuo
2008 Emma Lanford
2009 Carola Reimann (MdB) Ross Antony
2010 Philipp Rösler (MdB) Rozalla Miller
2011 - Weather Girls
2012 - Lucy Diakovska
2013 Cornelia Rundt (MdL) Ben Ivory
2014 Stephan Weil (Ministerpräsident Niedersachsens) Kim Sanders
2015 Ulrich Markurth (Oberbürgermeister von Braunschweig) Percival / Mary Roos
2016 Gregor Gysi (MdB) Daniel Schuhmacher[1]
2017 Klaus-Peter Bachmann (SPD | Vizepräsident des Niedersächsischen Landtags) Johnathan Celestin

Veranstalter

Träger der Veranstaltung ist der als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannte Verein für sexuelle Emanzipation e. V. (VSE e. V.), dessen Ziele sind unter anderem der Abbau von Diskriminierungen durch Informations- und Öffentlichkeitsarbeit und die Stärkung der schwul-lesbisch-bi-transsexuellen Szene durch zahlreiche und vielfältige Veranstaltungen.[2]

Der VSE e.V. ist mit seinem Sommerlochfestival Mitglied in verschiedenen Dachorganisationen: CSD Nord e. V., CSD Deutschland e. V. und EPOA (Europride).

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Presse – Sommerlochfestival. Abgerufen am 14. Februar 2017.
  2. Das Festival – Sommerlochfestival. Abgerufen am 14. Februar 2017.