Christine Abbt

Christine Abbt (* 1974) ist eine Schweizer Philosophin.

Leben

Abbt studierte Germanistik, Philosophie und Religionswissenschaften an der Universität Zürich. Das Lizenziat erreichte sie in Literaturwissenschaft, zudem einen Master in angewandter Ethik. Zudem erlangte sie die Lehrberechtigung Mittelschule. Nach Forschungsaufenthalten in Deutschland, Australien und Italien doktorierte Abbt 2005 in Zürich an der philosophischen Fakultät. In der Folge übernahm sie wissenschaftliche Assistenzen an den Universitäten Basel und Zürich und forschte in Österreich, den USA und Deutschland zu den Themen Gedächtnis, Erinnern und Vergessen.[1] Seit 2015 ist sie Professorin für Philosophie an der Universität Luzern[2] und hat eine SNF-Förderungsprofessur inne.[3] 2019 wurde sie per März 2020 auf die Professur für Politische Philosophie der Universität Graz berufen.

Schriften

  • Christine Abbt, P. Schnyder (Hrsg.): Formen des Politischen: Diderots Virtuosität und deren Rezeption im deutschsprachigen Raum (1746-2016). Rombach, Freiburg im Breisgau 2019.
  • Christine Abbt: "Ich vergesse". Über Möglichkeiten und Grenzen des Denkens aus philosophischer Perspektive. Habilitation, Campus, Frankfurt/New York 2019, ISBN 978-3-593505-24-4
  • Christine Abbt: Der wortlose Suizid: Die literarische Gestaltung der Sprachverlassenheit als Herausforderung für die Ethik. Dissertation, Fink, München 2007, ISBN 978-3-7705-4367-0

Einzelnachweise

  1. Universität Luzern: CV Prof. Dr. Christine Abbt. Abgerufen am 4. Juli 2019.
  2. Universität Luzern: Lehrveranstaltungen Prof. Dr. Christine Abbt an der Universität Luzern. Abgerufen am 4. Juli 2019.
  3. Schweizerischer Nationalfonds: SNF-Förderungsprofessuren 2000-2018. Abgerufen am 4. Juli 2019.